Januar 29, 2021

Mit dem richtigen Ansatz in 2021 durchstarten – agiles Innovationsmanagement für mehr Sicherheit

Gerade in unsicheren Zeiten ist es noch schwerer als sonst, Entscheidungen zu treffen. Welcher Idee für eine neues Produkt soll nachgegangen werden? Wie entwickelt man Produkte weiter, damit sie neu entstandenen Bedürfnissen gerecht werden? Der Schlüssel ist eine enge Zusammenarbeit mit dem eigenen Netzwerk.

 

Wir erzählen sicher nichts neues, wenn wir sagen: Unsicherheit ist ein steter Wegbegleiter. Das klingt jetzt im ersten Moment sehr negativ – muss es aber gar nicht sein. Natürlich hat das Jahr 2020 gezeigt, was passiert, wenn die ganze Welt in eine Lage großer Unsicherheit gerät. Doch trotzdem muss eine nicht sichere Zukunft (denn genau das ist Unsicherheit) ja nicht immer diesen Maßstab haben.

 

Was ist schon sicher?

Fängt man im Kleinen an, findet man Menschen, die bei einem Backpack-Urlaub nicht wissen, wohin sie am nächsten Tag fahren oder gehen. Das ist aber kein Problem, denn der Kern eines solchen Urlaubes ist es ja, flexibel zu sein. Wenn sich die Ausgangslage ändert, ist man problemlos in der Lage zu reagieren – denn genau darauf war man eingestellt.

Geht man einen Schritt weiter, so ist auch Digitalisierung ein Thema, das Unsicherheit beinhaltet. Das fängt bei so banalen Dingen an wie Internet of Things und der Frage, was unsere Haushaltsgeräte in zwei Jahren dann alles können. Doch es geht sogar so weit, dass man infrage stellen muss, ob die eigene Branche in zehn Jahren noch existiert.

 

Zusammengefasst kann man mit dem Motto „Was ist schon sicher?“ zumindest persönlich ein bisschen vorbereitet sein. Aus Unternehmensperspektive sieht das natürlich anders aus. Unternehmen sollten (sofern sie vorhaben, in der Zukunft noch zu existieren) besser vorbereitet sein als nur mental. Und da die Grundannahme lautet, Unsicherheit gibt es immer, ist die große Frage, die sich jetzt stellt: Was können Unternehmen tun?

 

Ausformuliert können die sich logisch anschließenden Fragen so aussehen:

  • Wie kann ich flexibel auf Veränderungen reagieren?
  • Wie kann ich mich frühzeitig über Transformationsprozesse am Markt informieren?
  • Wie kann ich mehr Entscheidungssicherheit gewinnen?
  • Wie kann ich den Erfolg meiner Produkte und Dienstleistungen sicherstellen?
  • Wie kann ich in der Produktentwicklung Kosten, Zeit und Ressourcen sparen?
  • Wie kann ich mir Wettbewerbsvorteile und Alleinstellungsmerkmale verschaffen?

 

Die Antwort auf all diese Fragen in einem Satz lautet: Mit möglichst vielen verschiedenen Menschen zusammenarbeiten und durch Vernetzung sowie intelligentes Nutzen von Daten zum besten Ergebnis kommen.

 

Alles eine Frage der Perspektive

Besonders im Bereich Innovation sollte zu Beginn das genaue Endergebnis noch gar nicht feststellen. Die typischen Begriffe wie „iterativ“ oder „fail fast“ gelten hier nicht nur als Buzzwords, sondern bilden die Grundeinstellung zum Thema Veränderung. Doch geht es bei iterativem Arbeiten nicht darum, möglichst viele Schleifen zu drehen, sondern Ideen, Konzepte oder Produkte sobald wie möglich zu testen und auf Basis von Feedback anzupassen. Dafür ist es sinnvoll, auf passende Zielgruppen zurück greifen zu können. Doch wie können Unternehmen ihre eigenen Kunden erreichen, um neue Services zu testen? Oder wie erreichen Unternehmen alle oder ausgewählte Mitarbeiter für gemeinsames Brainstorming, wenn man vielleicht noch gar nicht weiß, wer etwas beitragen kann? Die Lösung ist: digital. Mit einer Software können Unternehmen eine Community aus Kunden oder Mitarbeitern aufbauen und mit ihnen gemeinsam Ideen entwickeln, darüber abstimmen oder Prototypen testen.

 

Was hat das mit den oben genannten Fragen zu tun? Viel.

Die Grundlagen für die Antworten auf Fragen nach mehr Entscheidungssicherheit, geringeren Kosten oder dem Erfolg von Produkten sind Zusammenarbeit und Schwarmintelligenz. Mit den richtigen Methoden können Ideen entstehen, gemeinsam weiterentwickelt und priorisiert werden.

Wenn beispielsweise der Großteil einer Kunden-Community die Idee zu Service A überhaupt nicht braucht, aber den Service B dafür ganz großartig findet, spart sich das Unternehmen die Zeit, einen unnötigen Service auszurollen. Zusätzlich ist schon früh klar, dass es sich lohnt, Ressourcen in die Idee zu Service B zu stecken und dieser erfolgreich sein wird. Genau mit diesem „Ohr an den eigenen Kunden“ können Organisationen ein Maß an Sicherheit erlangen – auch in einem heute noch unsicher wirkenden 2021.

 

Ein sehr ähnliches Prinzip funktioniert auch mit einer Mitarbeiter-Community. Das Vernetzen von Mitarbeitern und damit das Vernetzen von Wissen ist ein zentraler Aspekt für das schnelle Umsetzen der richtigen Ideen. Hierbei kann man sich auf die Features der innosabi Software verlassen, um beispielsweise passende Experten für ein Thema zu finden oder Trends frühzeitig zu identifizieren und mit den Mitarbeitern daraus Ideen für das eigene Unternehmen zu entwickeln. Diese technischen Möglichkeiten liefern zusammen mit methodischen Abstimmungsmechanismen die Grundlage, um auf Transformationsprozesse des Marktes frühzeitig zu reagieren, effizient zu innovieren und sich so Wettbewerbsvorteile zu schaffen.

 

Der Schlüssel zum Erfolg ist also kurz gesagt: Sich auf Ungeplantes und Neues einlassen, mit vielen Menschen zusammen an der Zukunft arbeiten. Mit transparenten Prozessen, digitalen Ansätzen und agilen, steuerbaren Methoden kann man so aus den eigenen Ressourcen das Beste machen.

Antonia Paal

Antonia is one of the Marketing people at innosabi. She tells the stories of innovation, writes about methods and technology, and loves to discover the new. If it's not about innosabi nerdy topics are her favorite.